von Joachim Bennewitz
Treffen historisch gewachsene Aufgaben und in ihnen handelnde Personen in idealer Weise zusammen, entstehen daraus nicht selten geschichtliche Ereignisse oder wenigstens legendäre Persönlichkeiten. Das gilt für die große Welt ebenso wie für kleine Gemeinden oder auch nur Familienverbände. Heinrich Feldtmann könnte rückblickend für Weißensee zu einer solchen Persönlichkeit ernannt werden, wenn er es nicht schon zu Lebzeiten gewesen wäre. Der am 12. Juni 1838 in Nienburg an der Weser geborene Sohn eines Tischlers hatte seine Fähigkeiten in verschiedenen Stellungen auf landwirtschaftlichem Gebiet erworben und offenbar so gut entwickelt, daß er 1874 zum Verwalter des Rittergutes Weißensee bestellt wurde.
