Pfettendach

Ein in der märkischen Volksbauweise zunächst unbekanntes, seit der Mitte des 19. Jahrhundert vereinzeilt und seit den 70er Jahren des 19. jahrhunderts häufig verwendete Konstruktionsprinzip, bei dem die Sparren nicht - wie beim Kehlbalkensparrendach - frei stehenden und mit dem Dachbalken einen stabilen Dreiecksverband bilden, sondern von kräftigen, in Firstrichtung gelegten Hölzern, den Pfetten, getragen werden, meistens für flachere Dächer und mit Schiefer, Bleck oder Dachpappe gedeckt; auch Mischformen, sogenannte Pfettensparrendächer, treten auf.

Aus "Die Dörfer in Berlin" Hans- Jürgen Rach



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