Märkischer Längsverband

In der Mark Brandenburg bei den älteren Zeugnissen der ländlichen Volksbauweise übliche Längsaussteifung des Dachwerkes, die durch von außen auf die Sparren aufgeblattete oder aufgekämmte Vierkanthölzer gebildet wird. Sie wird bei den Wohnhäusern seit dem 18. Jahrhundert, bei den Scheunen und Ställen häufig erst seit Beginn de s19. Jahrhundert durch den einfaven oder doppelt stehenden Stuhl abgelöst.

Aus "Die Dörfer in Berlin" Hans- Jürgen Rach



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