Kossäten
Schon im Landbuch Kaiser Karls IV (1375) genannte Gruppe der Dorfbewohner, die zunächst nur ein Haus und etwas Gartenland besaßen und zu Handdiensten verpflichtet waren. Bereits im Verlaufe der Spätfeudalismus gelang ihnen mehrfach die Übernahme von etwas Ackerland (bis zu einer Hufe), so dass ein Teil von ihnen seit dem 18. Jahrhundert zu den kleinen Bauern zu rechnen ist. Die Mehrzahl der Kossäten blieb jedoch trotz eines gewissen Anteil agrarischer Eigenproduktion auf zusätzliche Lohnarbeit in der Landwirtschaft (vor allem bei den größeren Bauern) und im handwerklichen oder gewerblichen Bereich angewiesen.
Aus "Die Dörfer in Berlin" Hans- Jürgen Rach
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