Kniestock

Gewöhnlich weniger als ein Meter, also nur kniehohe und in den Dachraum hineinreichende Wand. Bei älteren Wohnhäusern zumeist durch tiefer liegende Stechbalken oder auf die Brustriegel aufgelegte Deckenbalken entstanden, um die Räume in den Gebäuden mit offenen Feuerstellen und dementsprechend hohen Außenwänden niedriger und leichter erwärmbar zu bekommen, bei neueren, nach 1850 errichteten und zumeist mit flacheren Dächern ausgestatteten Gebäuden angelegt, um den Dachraum zu vergrößern und gegebenenfalls ausbauen zu können

Aus "Die Dörfer in Berlin" Hans- Jürgen Rach



zurück zur Übersicht