Angerdorf

Planmäßig angelegte Siedlungsform, deren zentraler, oft spindelförmiger Platz, der Anger, von zwei an den Dorfenden sich wieder vereindenden Wegen umgeben ist. Während die einzelnen Gehöfte an den Außenseiten der beiden Wege lagen, wurde der ursprünglich im Gemeinschafts- (Gemeinde-) Besitz befindliche Anger zu kommunalen Zwecken genutzt und bis zu Beginn des 19. Jahrhundert höchstens mit diesbezüglichen Bauten (Kirche, Schmiede, Gemeindebackhaus, Hirtenhaus u dgl,) versehen.

Aus "Die Dörfer in Berlin" Hans- Jürgen Rach



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